wer ürbigens dieses zeug hier mag, eventl. auch versteht, kann meine und die gedichte vieler anderer un ter gothic-hell.de finden.

Do not stand at my grave and weep;
I am not there. I do not sleep.
I am a thousand winds that blow.
I am the diamond glints on snow.
I am the sunlight on ripened grain.
I am the gentle autumn rain.
When you awaken in the morning's hush
I am the swift uplifting rush
Of quiet birds in circled flight.
I am the soft stars that shine at night.
Do not stand at my grave and cry;
I am not there. I did not die.





(noch ohne Titel)
Wollt Eins mit dir werden, meiner Dunkelheit
Verschwimmen in Trauer und Tod
Denn wir sind nicht gemacht fuers Leben
Da unsere Liebe endlos ist
Gebührt ihr nur die Ewigkeit
Als dornenumwundner Ort
Wenn kalter Nachtwind unsere Seelen traegt
Hinfort in jenes ferne Land
In dem auf Rosen man uns bettet
Die Fluesse schwarzes Herzblut fuehren
Und dunkler Tau den Efeu netzt
Und wenn schon des Morgens die Sonne untergeht
Um zu verloeschen in ewiger Nacht
Dann werden wir gebunden sein
Und niemand wird uns trennen koennen
Verschwommen in der Ewigkeit
(2004)




Beim Abschied

Wirst Du in der Ferne mein gedenken,
Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut?
Wirst Du oft mir stille Stunden schenken,
Der Erinnrung unsres Glücks geweiht?

Wird kein neues Band mir Dein Vertrauen,
Keines Deine Liebe mir entziehn?
Kann ich ganz auf Deine Treue bauen,
O so nimm mein Herz auf ewig hin!

Immer bleibt es zärtlich Dir ergeben,
Auch wenn nie mein Blick Dich wiedersieht.
Wenn getrennt von Dir mein trübes Leben
Wie ein Seufzerhauch vorüber flieht.

Ach so viele heucheln nur Gefühle
Einer nie gekannten Innigkeit;
Und in dem zerstreuenden Gewühle
Endet schnell der Schwur der Ewigkeit.

Darum will ich nicht Dir Treue schwören,
Aber fest und liebend halt' ich sie,
Und die Zukunft soll Dir ewig lehren
Deiner Freundinn Herz vergisst Dich nie.
(2004)



Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.




Finde jemanden, der dich wunderschön nennt, anstatt dir zu sagen das du geil bist!
Einen, der dich zurückruft, wenn du im Streit auflegst und der nur wach bleibt, um dich beim Schlafen zu beobachten!
Finde einen, der deine Stirn küsst, der dich der ganzen Welt zeigen will und der auch vor seinen Freunden zeigt, dass du zu ihm gehörst...!
Finde jemanden, der dich ständig daran erinnert, wie glücklich er ist dich zu haben!
UND EINEN BEI DEM DU WEIßT, DU KANNST IHM JEDES EINZELNE WORT GLAUBEN, DAS ER ZU DIR SAGT.


Freunde
Sind Menschen, die dich nicht
Nach Deinem Weg Fragen,
Sondern ihn einfach mit dir
Gemeinsamen gehen.

Ein Freund ist jemand, der dir einen Breif schreibt.
Einfach so, weil er weiß,das du dich darüber freust.
Ein Freund ist jemand,der deine Hand nimmt.
Einfach so, weil er weiß, dass du Halt brauchst.
Ein Freund ist jamand,der zu dir kommt.
Einfach so, weil er spürt,das du einsam bist.
Ein Freund ist jemand,der dich liebt.
Einfach so.



Wenn du denkst das du nicht mehr weiter lieben
kannst weil dein herz so blutet.....
dann denke daran wie viele herzen bluten würden wenn du nicht mehr leben würdest ......


Schmerzen
vergehen nicht,
Man lernt nur mit
ihnen zu leben


Liebe besteht nicht darin,
dass man Küsse bekommt
oder einen Körper zum Ficken hat,
sondern, dass man ein Menschen gefunden hat,
der eine Schulter zum anlehnen bietet,
der dir die hand gibt,
wenn es dich nach unten zieht...


Schlechte Freunde gleichen unseren Schatten:
Sie sind nah bei uns, solange wir in der Sonne gehen,
verschwinden aber sofort, wenn wir ins Dunkle geraten.

Nicht Wolken alleine verdunkeln die Tage.

Und am besten auf Herz,
reimt sich immer noch Sargnagel.

Manchmal bin ich die Erde
Sehne mich nach Sicherheit
Treibe Wurzeln in den Boden
Bin Mutter und Kind zugleich.

Manchmal bin ich die Luft
Sehne mich nach Freiheit
Entschwebe voller Leichtigkeit
Bin Vogel und Wind zugleich.

Manchmal bin ich das Feuer
Sehne mich nach Leidenschaft
Verbrenne wild die Schranken
Bin Kraft und Schmerz zugleich.

Manchmal bin ich das Wasser
Sehne mich nach Zärtlichkeit
Verliere mich sanft im Gefühl
Bin Fluss und Meer zugleich.

Manchmal bin ich der Geist
Sehne mich nach Klarheit
Wende den Blick nie ab
Bin Antwort und Frage zugleich.

Manchmal bin ich geborgen
Im Reigen der Elemente
In widerstreitender Versöhnung
Selbst ein Element des Ganzen.



Eire - verborgenes Heimatland
Geheimvertrautes grünes Land,
Es war, als habest du mich längst gekannt
Und dich gewundert höchstens, wo ich bleibe
Warum ich nicht immer auf deinen Flüssen treibe.
Ich war nicht gekommen, um Neues zu sehen,
Ich war nicht gekommen, um wieder zu gehen.
Ich war gekommen, um da zu sein,
Ich war gekommen, um ich zu sein.
Du wusstest, warum ich gekommen war,
Du konntest mir zeigen, was ich oft vorher nicht sah.
Du ließest mich spüren, was das Wesentliche ist,
Jenseits von Hektik, Terminen und Frist.
Ich war gekommen, um dich wieder zu spüren,
Damit deine Feen mich behutsam berühren,
Damit dein Zauber mich wieder belebt
Und wütend der unterdrückte Geist mich durchbebt.
Geheimvertrautes Heimatland,
In mir spüre ich dein ewiges Band.
Und bin ich auch gerade wieder fernab von dir,
Dein Grün in den Bäumen zwinkert zu mir.


Modehexe

Du hast nun wirklich alles ausprobiert,
Hast das Leben und die Männer studiert,
Hast geweint und gegrübelt viele Stunden -
Dein wahrhaftes Glück doch nie gefunden.
Ob Weightwatchers oder Volkshochschul-Seidenmalen -
Keine Gruppe erlöste dich von deinen Selbstfindungsqualen.
Deine Zuflucht suchtest du gelegentlich im Likör,
Und nach jeder Trennung gingst du erst mal zum Friseur.

Doch jetzt wachsen die Einsicht und die Haare -
Du weißt, was dir fehlte all die Jahre!
Am Morgen schenkst du statt Kaffee Tee dir ein;
Die Kräuter dafür sammeltest du im Mondenschein.
Du schlüpfst in bunte Gewänder aus Samt und Seiden,
Nie wieder werden moderne Kostüme dich kleiden!
Die wahre Hexe erkennt man an vielen Dingen -
Deine Finger zieren Dutzende von magischen Ringen,
Am Hals hängt alle paar Tage ein neues Amulett,
Und das Pendel verrät dir den neuen Standort fürs Bett.
Bevor du einen Schrank kaufst, legst du dir die Karten.
Der Möbelverkäufer muss halt solange warten.
Deine ganze Wohnung hast du mit Hilfe von Feng Shui umgestellt,
Yin und Yang beherrschen nun deine Welt.
Den richtigen Stein in der Tasche vergisst du nie,
Statt Telefon verwendest du nur noch Telepathie.
Die Musik, die du nun hörst, klingt sphärisch,
Jedes zweite Wort von dir ist „esoterisch“.
Statt „tschüss“ sagst du nur noch „blessed be“
Oder wünschst „Licht und Liebe“ und „Mit dir sei die Magie“.
Nur der Gemüsehändler hält dich für etwas verrückt,
als du fragst: „Wurde der Salat bei Vollmond gepflückt?“
Deine Träume protokollierst du jeden Morgen;
hattest du keine, meditierst du voll Sorgen
und kaufst dir im Esoladen an der Ecke
einen neuen Traumfänger und eine Schamanendecke.
Der Verkäufer dort ist hoch erfreut über deinen Geisteswandel
Und macht mit dir so manchen lukrativen Handel.
Ob Kelten, Indianer, Wicca oder etwas aus dem Orient,
Dir bleibt keine magische Kultur länger fremd.
Dein Leben ist endlich spannend und immer neu,
die Kristallkugel bleibt bei dir und immer treu.

Und solange der Esoterikmarkt weiter floriert,
wird jedes neue Mittelchen schnell ausprobiert.
Nur eins erfährst du bei all dem nie -
Was das ist: Magie.



Mein Schiff ist längst gesunken,
ich bin am ertrinken.
Ich kenne so viele Hilfeschreie,
doch kein Schiff in Sicht.

Und am Besten auf Liebe
reimt sich immer noch Angstschweiß.

Nur wie ein Schatten geht der Mensch einher,
macht Lärm um ein Nichts, häuft zusammen und weiß nicht, wer einsammeln wird.


Für meinen Freund den Narren

wwe hört das lachen des narren? verzweifelte heiterkeit,
sein antlitz verzerrt vom wahnsinn.
der narr, er lacht, doch weiß er selber nicht weshalb.
Lach für uns narr, lach in einer welt,
in der dein lachen wiederhallt in unseren herzen,
Wie der stich eines messers.
Rinnen die tränen des narren. unglücklicher, zum lachen verdammt.
Lachen muß er, wenn er traurig ist.
Seine tränen gefressen vom spott des volks.
Weine, du trauriger narr, weine in einer welt,
die über deine tränen lacht.


Vergaenglichkeit

Erhellt die Nacht
von Kerzenschein,
der zart umhuellt
den Koerper mein.

Den Wind ich fuehl
auf meiner Haut -
ein kuehler Hauch
mir wohl vertraut.

Es spielt die Harf‘
ein Lied so klar,
welch‘ einst in mir
der Schmerz gebar.

Doch als vergeht
ihr duestrer Klang,
verbleibt allein
der Stille G‘sang.

Viel staerker spuer‘
ich nun den Wind,
da langsam je-
der Ton entrinnt.

Es schwindet gar
der Kerze Schein
und mit ihm auch
entschwebt das Sein.



Vergessen

Verlassen, verstossen liegt sie da,
auf eisig-hartem Grund.
Die Glieder sind vor Kaelte starr,
ein traurig Wispern ziert den Mund.

Versprechen, denen sie hatte geglaubt,
Verheissungen vom ‘grossen Glueck‘,
Woerter, die sie der Trauer beraubt,
all dies starb mit ihr, Stueck fuer Stueck.

Verraten ward jeglich‘ Gefuehl in ihr,
vergessen ihr Traum von Dunkelheit,
Allein die Leere bleibt nun noch hier,
begleitet sie bis in die Ewigkeit.

Verlassen, verstossen liegt sie jetzt da,
auf eisig-hartem Grund.
Sie laesst zurueck, was einmal war,
auf ewig verstummt nun der lieblich‘ Mund.


Weisse Huelle

Vom Schnee bedeckt das Land nun ist,
von seinem kalten Kleide sanft gekuesst.
Dies‘ legt sich nieder, rein und strahlend,
mit Eiskristall‘n ein Traumbild malend.

Im neuen Licht erscheint die Welt,
die ihrem Schicksal je entwich.
Ein weisser Schein sie nun erhellt,
begraebt das Unheil unter sich.


Sternenleuchten

Wenn abends schon Laternen brennen,
die Hitze kühler Brise weicht,
der Tag sich seinem Ende neigt,
und manche Glück ihr Eigen nennen,
kehrt diese Sehnsucht in mich ein:
ich will an ihrer Seite sein.

So such’ich ihre Spuren im Sand,
horche ihrer Stimme im Wind,
eile, wohin sie mich winkt,
und halt’ im Gesite ihre Hand;
- manchmal - wenn das Schicksal mich zwingt,
Wenn mein Bewusstsein mit dem Herze ringt,
erahne ich sie vor mir.
Nur selbes Himmelszelt uns überdacht
-in dieser Nacht-
teil’ ich bloß die Sterne mit ihr.



Ruhe in Frieden

Nun bist du gestorben
in rabenschwarzer Nacht.
vom Weltenschmerz entbunden
lagst dun dort, am düstren´ Hang.

Ein Schnitt, den Arm entlang,
so hat man dich gefunden.
die scherb´ mit Gift verdorben
hast du den letzten Stich gemacht.

Trauer erfüllt mein Herz,
was bleibt von dir ist Schmerz, nur Schmerz.
Welch Übel musst´ geschehen,
das dich zwang diesen Weg zu gehen?

Warum nur, wollst´ du nicht verstehen,
das Leben muss doch weit und weiter gehen?
Doch du sahst keinen Sinn im Leben
und ich bat dich noch, nicht aufzugeben!

Nun stehe ich an deinem Grab,
hoffe, dass dies End dir Frieden gab.
weine voller Trauer und gehe doch im Leben weiter
mit Zerfall und Tod, als ständige Begleiter...



Ich sehe keinen Sinn…

Ich sehe keinen Sinn,
konnt nie sein, wie ich bin.
Was hat das Leben mir gebracht,
außer Schmerz und ewig Nacht?

Meine Seele blutet schon seit Jahren,
mein Köper, ein einzig Meer aus Narben,
geschaffen durch meine eigen Hand
und Menschen, die sich Eltern genannt.

Liebe blieb mir stets versagt
und doch ersehnte ich nur dies
die Eltern nie nach mir gefragt,
und der Liebste mich verwies.

Nur ein wenig Glück im Leben...
wieviel hätt´ ich dafür gegeben!
doch das Glück blieb mir verwehrt.
O, dies Leben ist doch so verkehrt!

Es geht doch nur um leben und um sterben
um Ansehen, Macht und Geld.
Das Leben muss zum Feinde werden,
denn lebensfeindlich ist die Welt!

nun lieg ich hier im dunklen Wald
und nur der Tod, der gibt mir halt.
aus meiner Tasche nehme ich die Scherbe,
mit Gift verdorben, auf dass sie mich erlösen werde...

...denn ich sehen keinen Sinn.


Und dieses Licht bin ich…

Sie liebte selbstlos, wen sie traf
und wollte denen helfen, die sie brauchten.
sie verlangte nichts von all´ den Menschen,
O,sie wollte doch nur leben!

Sie hat gekämpf, bis zum Ende ihrer Zeit
für ihren Traum und für ihr Ziel,
hat umarmt, anstatt zu morden
und dadurch sich dem Tod geweiht!

Ein guter Mensch, der kann nicht sein
an einem Ort der Finsternis,
in einer eisigkalten Welt
voll Hass und Zorn und Gier

Sie war ein armes Kind,
denn früh musst´ sie erkennen,
was so unerträglich war:
sie war ein guter Mesch, voll Liebe
und wurd´ dafür bestraft...

Es war der Schrecken dieser welt,
der nach ihr griff und in den Abgrund warf.
näher kam sie diesem, immerfort
und ahnt´doch nichts von ihrem Los.

sie war ein guter Mensch...
ein schwarzer Engel...
ein Kind der Nacht...
Und was bleibt, das ist ein Licht,
vergessen, in dieser Welt der Dunkelheit...

...Und dieses Licht bin ich.


Was?

Du stehst am Rand
Auf diesem Dach
Dein Kopf sagt:" nein "
Dein Herz schreit:"Mach!"

Ihr sagt unsere Probleme sein nicht wichtig
unsere Tränen null und nichtig
Meint ihr würdet uns verstehn‘
könnt durch unsere Augen sehen
Kennt ihr den Druck der auf uns lastet?
Es ist euer Auge das auf uns rastet!

Dein Blick fällt in den schmutzigen spiegel
schobst vor die Tür einen dicken Riegel
"Ich hasse meinen Körper finde mich häßlich
mein Gesicht ist einfach gräßlich"
Du wurdest erzogen mit schönheitsidealen
leidest täglich diese qualen!
Du willst sie ertränken im endlosen Blut
Willst das der schmerz nun endlich ruht!
Ein schnitt, Blut tropft heraus
ein letzter Blick, schon ist es aus!


Zwei Seelen

In meinem Körper wohnen zwei Seelen,
und die eine versucht die andere zu quälen.
Die eine sie will Freiheit,
die andere sehnt sich nach Gleichheit.
Die Gefangene gibt mir Versprechen,
aber die Freie wird sie alle brechen.
Beide sind ein Teil von mir,
aber wenn beide reden zerbreche ich schier.
wenn wider eine Träne über meine Wange rinnt,
dann frag ich mich ob sie sich jemals einig sind.
Ich spüre das die freie will gehn,
aber ihren Weg kann ich noch nicht sehn.
Soll ich mit der einen wandeln,
oder nach dem Wille der anderen handeln.
Egal zu welcher ich steh,
eine wird gehn,
und ich muss es traurig mit ansehn.
Vileicht schaff ich es sie beide zu lieben,
und getragen von zwei Flügeln in ein besseres Leben zu fliegen.



My Abysmal Darkness

I’m lying in this silent room
Filled with grief and filled with gloom
O my sweet love where have you gone?
You were my brightly shining sun
From now on be my only delight
The shudd’ring horrors of the night
My only companion the mystic moon
‘tis my darkness ‘tis my doom

I’m lying here lonely and forlorn
Still I suffer, still I mourn
No one’s there to hear my cries
To see how my self-esteem dies
After oceans of my pain washed through my veins
My opressed flesh Is all that remains
for one moment my blood’s the cathartic rain
that washes away all my pain


Kleines Herz

Eine Gestalt im Nebel,
so weiß ihr Gesicht,
so zitternd ihre Lippen,
die Augen so leer.
so steht sie da.

Hält ihr Herz in den Händen,
spürt, wie es noch ein kleinwenig schlägt,
sich noch ein bisschen bewegt,
fast zerreißt

In Blut getränkt.
von Dornen geschmückt,
voll narben das kleine Herz.
kalt, wie die nacht.

Ein kleiner Tod in ihren Händen
Tränen aus ihren Augen,
tropfen auf das Herz, so leblos und kalt
genau wie sie selbst.

Sie legt es nieder,
fängt an zu graben,
mit ihren Händen voll Blut.
Tränen verlassen die Augen.

“Kleines Herz, willst mich verlassen
hast aufgegeben,
bist schwarz wie Nacht,
gestorben in meinen Händen.

Ich fühl mich leer,
ohne Liebe, Hass
und jene Gefühle,
befreit von Schmerz.

Kann ich ohne dich sein?
kann ich gefühllos sein?
kann ich endlich glücklich sein?
mein kleines Herz? “

flüstert sie leise,
bettet ihr Herz auf kalten Dreck
bedeckt es mit Erde.
Wartet noch am Grabe ihres Herzens

geht von dannen...

Kein Lachen,
kein Weinen,
kein Gefühl.



Im Wald

Kam zu finden sanfte Stille,
Schutz im bunten Blätterkleid
"Ich" zu werden war mein Wille,
ausgefüllt von Traurigkeit.

Eingehüllt in Blätterrauschen
rieche ich den warmen Duft
doch die Seele will nicht tauschen
Angst erstickt die Atemluft.

Jeder Windhauch lässt mich frieren,
jedes Knacken mich erstarr‘n.
Fürchte, mich nun zu verlieren
zwischen Ästen, Moos und Farn.

Kann nicht sprechen, kann nicht schreien,
meine Stimme traut sich nicht
droht, die Ruhe zu entzweien,
dass alles gleich zusammenbricht,
mich begräbt mit tausend Farben
Niemand, der mich hören kann
doch bedeckt auch meine Narben
zieht mich tief in seinen Bann.

Die Gedanken schweifen weiter,
dringen durch das Blätterdach
wollt‘ mich finden, doch ich scheiter‘
Träum ich - oder bin ich wach?


Mondsüchtig

mondgöttin so hell und klar
hüllst die welt in silbriges licht
bist mir so fern und doch so nah
ach hörst du denn mein flehen nicht

dir treu ergeben als untertan
bin ich und kann meinen blick nicht wenden
so schrei ich qualvoll auf zu dir:
"lass mein leiden endlich enden!

lass mich zu dir, in dein reich!"
fleh ich und du strahlst mich an
mit brutaler schönheit beruhigst du mich
und ich verstehe, dass ich
noch nicht kommen kann

die zeit ist noch nicht abgelaufen
doch schaff ichs nur mit deiner kraft
und bald, das weiß ich ganz genau
hilfst du mir aus meiner gefangenschaft

von gott unbd satan unberührt
meine liebe gilt nur dir allein
ich glaube an dich und deine macht
werde immer dein ergebener diener sein


für die ewigkeit

manchmal vermisse ich es
das gefühl von schmerz
erzeugt von einer kalten klinge
das gefühl von schmerz
das so befreiend
so erleichternd ist
das gefühl von schmerz
das mich glücklich
und zufrieden macht

doch ich hasse sie
die narben auf meinem arm
erzeugt von einer kalten klinge
die narben auf mienem arm
die nie verschwinden,
für immer zu seh’n
die narben auf meinem arm
die mich nie vergessen lassen
mir folgen bis in den tod



Magie der Nacht

"Leb‘ wohl" zu mir die Sonne sagt
und rein erklingt der Glocken Klang.
Worueber einst der Tag geklagt,
verliert sich je in ihrem G‘sang.

Von Dunkelheit erfuellt ist nun
das eben noch betruebte Land.
Wie sie beginnt auf ihr zu ru‘hn,
webt sie der Welt ein schwarz‘ Gewand.

Gar schwebend leicht das Sein nun ist,
so wie von einem Traum gekuesst,
da Finsternis mich eingehuellt.

Gedanken sind ganz ungebunden,
der Seele Frieden scheint gefunden,
als duestre Nacht mein Herz erfuellt.


Wir sind die…

Siehst du die Tränen in ihrem Gesicht?
Hörst du ihr Beten
ihr beten zum Licht?
Spürst du den Schmerz
den sie hat wegen dir?
Sie ist gefallen
nun liegt sie hier.

Hast einst das Licht aus dem Himmel verbannt
Nun verblasst es hier im dunklen Land
Ein Krieg im Himmel hatte sich entfacht
ein ew‘ger Kampf um die große Macht
gespalten die Engel nun zweierlei
doch welche Seite ist nun frei?

Die Menschen aus den seiten gut und bös‘ gemacht
der Jagtinstinkt in ihnen erwacht
Hast gesehen wie sie kämpften und stritten
Wie die unschldigen litten
hast jedoch nichts getan
hast nicht beendet diesen wahn!!

wir sind die
die dich weder lieben noch hassen
wir sind die
die du hast fallen gelassen!


Trauer tragen

Du bist tot,
Seit vorgestern,
So plötzlich,
Überraschend,
Unangekündigt,
Unfassbar.
Ich kannte dich nicht,
Genau wie viele von uns,
Aber es tut mir leid,
Dass du fort bist.
Und ich habe Freunde,
Die dich kannten,
Die um dich trauern,
Die mir viel von dir erzählen.
Ich habe an einem Tag
Mehr über dich erfahren,
Als in den 4 1/2 Jahren,
In denen ich dich fast täglich sah.

Bald wird für dich
Ein Grabstein auf dem Friedhof stehen,
Damit du nicht vergessen wirst.
Aber deine Freunde würden dich auch nicht vergessen,
Wenn du keinen Grabstein hättest,
Denn was wichtig ist,
Ist nicht der Stein,
Kalt und stumm,
Sondern die Erinnerung,
Die dich in den Herzen deiner Freunde
Lebendig hält.
Und wir alle tragen Trauer
Für dich.
Und uns allen tut es leid,
Dass du nicht mehr da bist.
Und immer wieder stellt sich die Frage:
Warum


Nicht verdiente Rettung

Einsam und kühl scheint meine Welt.
Schwarz und allein erscheint meine Person.
Es ist eine Welt
voller Traurigkeit und Schmerz,
die mich zu umgeben scheint,
ohne Glück und Freude.
Doch in dieser dunklen Welt
gibt es soviele Lichtblicke,
die Ich nicht wahrnehmen will,
und unterdrücke.
Ich habe Sie nicht verdient,
weil ich nicht gut zu Ihnen bin.
Diese Lichtblicke in menschlicher Gestalt
wollen mich retten aus meiner dunklen Welt.
Doch Ich lasse dies nicht zu,
und verbleibe in ewiger Einsamkeit!


Spiegelbild

ich schaue in den spiegel
schaue in mein gesicht
doch was ich dort erblicke
das bin ich nicht!

blicke voll leere und
schmerzen und trauer
der geist der zerstörung
liegt auf der lauer.

liebe und hoffnung
freude und spaß
schon lange verwandelt
in angst und hass.

am seidenen faden
hängt mein leben nichtmehr
die seele - längst tot
nur der körper noch hier.

mein blick fällt herab
auf die erzähler meiner geschichten
die narben am arm
sind die die berichten.

nie wird es enden
das leid meines lebens
denn auf die erlösung
wart ich vergebens..


vergessenheit

unendliche angst vor der nacht
will nicht einschlafen.
zu groß die furcht davor
nichtmehr aufzuwachen.
aber will doch nichtmehr leben
was also habe ich zu befürchten?
es ist die angst vor vergessenheit
die mich nicht schlafen lässt.
wenn es vollbracht
werden sie trauern?
bleibe ich in erinnerung?
oder bin ich nur eine weitere verlorenen seele, die ihrem leben ein ende gesetzt?



cought in myself
chought in my pain
they took my soul away
i don’t wanna live
i just wanna die
die to live my life


my heart is full of sorrow
i wish i could be once forever me
i hate this life so cold and hollow
when will i be free?!


agression

i´ll kill myself
can´t stand the pain
i hate my life
so i will leave
and you won´t miss me
and you won´t cry
my life is over
see you in hell!


Circus Performance

like an animal i´m caged
never ever free again
i´m the ever-smiling clown
a broken heart behind the mask

the audience disgraces my soul
everytime they laugh at me
the people round me make me sad
everytime we laugh together

there´s no way out of the arena
to die´s the only way to flee
only my pain is my resort
cutting myself makes me fell free

but one day i´ll lay down the mask
so everyone can see me then
the applause will fade away
but my smile will turn to real


Suicide

ihr lebloser körper liegt vor mir
kalt wie ein stein und bleich ist sie
ich weiß nicht wer sie ist
und doch scheine ich sie zu kennen
an wen erinnert sie mich nur?
ihre augen sind geöffnet
und leer ist ihr blick
einst strahlten sie wie tausend sterne
und auch ihr mund, der sonst so liebevoll lächelte, scheint wie versteinert
mein blick fällt auf ihre arme
mit tiefen wunden und narben verziert
qualvoll war ihr leben
und trauer und schmerz zerissen ihr die seele
schon lange lebte sie nicht mehr für sich
sondern für die, die sie liebte
es hatte keinen sinn mehr

im wind höre ich eine leise stimme:"Danke" und auf einmal weiß ich wer sie ist

wer nicht suche, der finde


Lass mich gehen!

Meine Tränen , sie fallen in den schon viel zu tiefen See.
Doch niemand sieht ihn, niemand hört das Tropfen.
Niemand spürt den tiefen Schmerz.
- außer mir -
Ich bin alleine.
Niemand ist da.
Ich will fliehen, doch ich kann nicht!
Ich kann einfach nicht.
Ich trete durch jede Tür, die sich mir öffnet.
Doch ich werde immer wieder zurück gezogen.
Könnt ihr mich nicht gehen lassen?
Kann ich nicht einfach weg fliegen?
An Orte , an denen ich den Schmerz nicht spüre?
Wo ich nicht mehr alleine bin!



Der Sinn des Lebens

Warum wurden wir geboren?
Weil Gott es so wollte...?
Weil unsere Eltern die Finger nicht voneinander lassen konnten...?
Oder weil uns der Teufel bestrafen will...?

Und warum leben wir?
Weil wir nicht den Mut haben es zu Beenden?
Weil wir eine Bestimmung haben, die wir erfüllen müssen...?
Oder weil uns andere brauchen und wir deshalb leben müssen?


Was ist der Sinn des Lebens?
Sein Abi schaffen...?
Einen guten Job finden..?
Seinen Eltern gehorchen...?
Oder einfach nur Spaß haben...?

Wer bin ich überhaupt?
Klar ich bin ein Mensch aber was denn noch?
Ich wei? auch meinen Namen, Gewicht, Haarfarbe, usw. aber bin das wirklich ICH?
Das kann doch einfach nicht alles sein oder?


Jeder klare Gedanke verschwindet aus meinem Kopf, der Wahnsinn ergreift von mir Besitz, schlimmer als je zuvor, einfach nichts ist mehr wichtig. Es gibt nichts, was mich jetzt noch hindern könnte mich meinem inneren Wahnsinn endgültig hinzugeben. Der Raum mit dem Spiegel verschwindet. In einem Wald finde ich mich nun wieder. Alle ist schrecklich verzerrt, Blitze zucken am Himmel, Donner durchbricht immer und immer wieder diese bedrohliche Stille, die mich zu erdrücken scheint. Ich knie nieder und beginne Tränen zu weinen, Tränen voll Trauer und Schmerz, ergreife eine Sparten neben mir, mit dem ich mir nun mein eigenes Grab inmitten des Waldes zu schaufeln beginne...
Während dessen ziehen Krähen über mir ihre Kreise. In ihren Augen erblicke ich den gleichen Weltenschmerz, von dem auch meine herz erfüllt ist...

Mein Schicksal ist besiegelt. Ich bin ein Narr, ein Narr vor mir selbst. Nie war ich ehrlich zu mir, immer nur habe ich mich selbst belogen, als Erlösung empfunden, was mich nach und nach zerstörte und alles was, wahres Heil gebracht hätte von mir gewiesen.
Habe mich vor mir selbst so sehr gefürchtet, dass ich willig all die Ketten trug, die mir die Menschheit auferlegte. War zu feige sie zu sprengen all die Jahre, um so mein wahres ich, das so herzlich und grausam zugleich ist zu befreien, zog mich zurück in meine eigene Welt, wurde immer unzugänglicher... Und nur die Einsamkeit erhielt noch Einzug in mein Leben. Doch davon wollte ich
nichts wissen. Daher bin ich Schuld am Niedergang meiner Seele durch mich selbst!

Es ist zu spät. Das Grab füllt sich mit Tränen und Blut. Ich lege mich hinein und warte dass ich wieder eins werde mit ihr um meine Schuld zu begleichen... Ein letztes Zögern noch, denn ich frage mich: „Was bedeutet schon Schuld in einer Welt ohne Richter, in der nur der Stärkste gewinnt und alles Schwache lebt um zu dienen und an seien Ketten zu Grunde zu gehen?“ aber es ist jetzt egal. Es war ein ungleicher Kampf, den ich verloren habe, den ich nur verlieren konnte.
Das Grab füllt sich immer mehr und ich ertrinke in meinen eigenen Tränen
Dabei erinnere ich mich an deine Warnung...Der ich doch nicht folgen konnte, weil ich zu schwach war...


Ja…

Man fragt mich was mit mir los sei?
ich sag euch was mit mir los is, ich komm einfach nicht mehr auf mein leben klar.
will vieles tun was ich nicht tun will, aber doch tue. warum? warum tue ich das?
hab mich selbst nicht mehr unter kontrolle. was ist mit mir los?
wann hört es auf? wann?
bald hört es auf.
bald hört alles auf!
dann hat das warten sein ende!
und alles ist vorbei!



Lauf!

Lauf schneller!
Hörst du sie denn nicht,
Die Schritte, die dir folgen?
Siehst du sie denn nicht,
All die Schatten, die dich jagen?
Hast du denn keine Angst?
Sie sind fast da,
Lauf, so schnell du kannst!
Warum ich nicht fliehe?
Weil es nicht mehr nötig ist,
Schon lange nicht mehr.
Sie haben mich längst gefangen,
Die Schatten.
Ich wollte dich noch warnen,
Bevor ich endgültig zu ihrem Sklaven werde,
Einer von ihnen.
Sie sollen dich nicht auch noch bekommen,
Lauf!
Sonst waren alle meine Mühen umsonst.
Lauf!
Und ich kehre voller Angst zurück
In die Arme der Angst,
Die mich umschließen werden
Für immer.


Seelenlos

Ein trauriger Ort,
eine endlose Zeit,
und es wandelt dort,
in wehendem Kleid
ein Mädchen ohn´ Seel´
in die düstere Still´.

Wie in Trance wandelt sie einher,
mit Augen wie Stein, trostlos und leer,
als ruhloser Geist,
traurig und leis,
ihr Herz ist schwer,
denn was war, ist nicht mehr.

Sie hat sich verirrt
im ewigen Eis,
ist hilflos verwirrt
und zahlt nun den Preis,
hat alles gegeben,
nur um zu leben.